Empfohlene Einträge

GMUND Ortsgeschichte

September 19, 2016

 

Gmund a. Tegernsee

Dorfgeschichte in Zahlen

 

Aus der Gmunder Geschichte

 

 

 

ca. 1500 v. Chr. Schalenfund in Finsterwald. Erste Anzeichen einer Ansiedlung.

 

700 n. Chr. Bei Kaltenbrunn vermutlich erste Burganlage.

 

746 Gründung des Klosters Tegernsee.

 

900 Ungarneinfall, Verwüstung des Landes.

ca. 9. Jhdt. Kleine Kirche aus Holz. Gmund ist Urpfarrei

 

1017 Erste Aufzeichnung, dass die Mühle an der Mangfall zehendpflichtig war.

1075 Erstmals urkundlich erwähnt der Name „Gimunda“.

1087 Abt Eberhardt II. lässt das Steinkirchlein „St. Michael“ erbauen.

 

1120 Nach dem Ableben von Adalbert und Otkar wechselt die Burg Ebertshausen in Kaltenbrunn Besitzer und Namen (Herbreht in Herbrehtshus).

1191 Kirchenerweiterung.

 

1274 Kirche mit allem Besitz wird Klostereigentum.

 

1320 Bau der ersten Straße vom Inntal über Achensee zum Tegernsee.

 

1400 Erste Erwähnung der Tafernwirtschaft in Gmund. Kloster setzt Wirte ein.

1411 Erste Brücke in Gmund. Errichtet durch die Rosenheimer Bürgschaft, um den Verkehr mit Tirol zu erleichtern.

1466 Erste steinerne Brücke über die Mangfall durch Abt Konrad Ayrinschmalz

1491 Vergrößerung der Kirche.

 

1520 Erste Schule in Gmund beim Andrä im Moos.

1547 Bau eines Tanzhauses bei der Taverne.

 

1632 Schwedeneinfall, Kirche teilweise niedergebrannt.

Dreißigjähriger Krieg 1618 – 1648.

1634 Pest wütet im Lande. Nur wenig Überlebende soll es gegeben haben.

Bau einer Pestkapelle (Maria-Hilf-Kapelle); heute Kriegerkapelle.

1666 Neubau eines Pfarrhofes (heutiges Rathaus) unter Abt Ulrich III.

1690 Der Italiener Sciasca Lorenzo baut die Ägidiuskirche.

1693 Einweihung der Kirche durch Weihbischof Siegmund Zeller von Freising.

 

1705 Sendlinger Mordweihnacht, 26 Gefallene aus Gmund.

1736 Bau eines zweiten Schulhauses.